Bayerische Kommunen gestalten aktiv den demografischen Wandel

Ergebnisse der Evaluation des „Seniorenpolitischen Gesamtkonzeptes“ nach 10 Jahren.


Fast 300 Teilnehmer waren der Einladung des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration zu einer Fachtagung am 5. April 2017 ins Hotel Maritim nach Nürnberg gefolgt, um sich über den Stand des Projektes „Seniorenpolitisches Gesamtkonzept“ (SPKG) zu informieren, teilzunehmen am Erfahrungsaustausch und über praktische Beispiele zu hören. Außerdem ging es um den Stand des Modellprogramms „Marktplatz der Generationen“, das 2012 ins Leben gerufen worden war.

Damit sollten Städte und kreisfreie Gemeinden dazu angeregt werden, Konzepte zum Leben Älterer zu entwickeln, Strategien zu entwerfen und die Öffentlichkeit ganz generell mehr für die Belange von Seniorinnen und Senioren zu interessieren. Das Bürgerengagement sollte gestärkt werden und eine zunehmende Vernetzung der örtlichen Akteure stattfinden.

Rückblickend ist festzustellen, dass viele Praxisbeispiele und die Ergebnisse umfangreicher Umfragen bei den Teilnehmern an der Studie zeigen, dass das Seniorenpolitische Gesamtkonzept mit Erfolg in die Praxis umgesetzt wurde und viel zur effektiven Umgestaltung in der kommunalen Praxis beigetragen hat. Bürgermeister berichteten über ihre Arbeit und die Versuche, Verbesserungen für das Leben der Senioren einzuführen und in Ihrem Bereich sicher zu stellen.

Auch wenn Erfolge zu verzeichnen sind, Verbesserungen sind weiter nötig. Eine frühzeitige Einbindung aller Akteure, die an der Aktion beteiligt sind, ist hilfreich und lässt weiter gute Ergebnisse erwarten. Viele Vorhaben wurden angestoßen, sind aber noch nicht zu Ende geführt. Sie dürfen nicht in Vergessenheit geraten, weil sonst der Gesamterfolg des Projektes in Frage gestellt wird.

Das Sozialministerium hat eine Broschüre herausgegeben, die den Titel: „Seniorenpolitische Gesamtkonzepte“ trägt und über die vorgetragenen Erfahrungen und praktischen Beispiele informiert.
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Bericht von Dr. Wolfgang Stodieck – EFI Bayern e.V.

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