EFI Fachtagung 2012 

EFI Bayern ist eine Erfolgsgeschichte von 10 Jahren erfolgreicher Aufbauarbeit der Landesgemeinschaft Bayerischer seniorTrainer und seniorTrainerinnen. Anfangs gab es in Bayern zwei Bildungsträger, die jährlich jeweils sieben seniorTrainer aus drei Städten ausbildeten. Ab 2007 übernahmen dann örtliche Seniorenbüros und Freiwilligenargenturen, neben der Begleitung und Unterstützung der seniorTrainer, diese auch die Durchführung der Aus – und Fortbildung. In dem Zeitraum von 10 Jahren wurden insgesamt 856 seniorTrainer ausgebildet. Dabei entwickelten sich in ganz Bayern zahlreiche Nachbarschaftshilfen, Jobpatenprojekte, Lesepaten, Hausaufgaben-Betreuung von Schülern, Selbsthilfegruppen, Computerclubs für Ältere, Seniorengemeinschaften, Vorleseprojekte in Kindertagesstätten, und vieles mehr .

Es waren eine Menge von Aktivitäten, die ältere Menschen nach ihrer Weiterbildung in EFI Kursen angegangen und realisiert haben. Vieles davon zu finden auf der Ideen- und Projektdatenbank . Die Aktiven von EFI Bayern geben sich mit dem bisher Erreichten noch lange nicht zufrieden und planen bereits die nächsten Schritte in die Zukunft. Man ist zuversichtlich, eine seniorTrainerinAkademie Bayern (sTAB) mit einem nord- und einem südbayerischen Standort für EFI Kurse zu schaffen .

Wenn dies gelingt , werden sich die seniorTrainer im kommenden Jahrzehnt verdreifachen und eine wichtige Unterstützung sein für die Aktion der Bayerischen Staatsregierung ”Zu Hause daheim” .

Unser Fotograf, Hans-Jürgen Porsch aus Pappenheim und selbst seniorTrainer, hat sehr viele Fotos “geschossen”.
Um Ihnen die Durchsicht zu erleichtern haben wir die Bilder in 9 Gruppen unterteilt.
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Für eine Kultur der Mitverantwortung

Bundeskabinett beschließt Ersten Engagementbericht.

Dr. Kristina Schröder und Prof. Michel Hüther stellen den Engagementbericht vor.
Quelle: BMFSFJ / C. Junghanns

Am 22. August hat das Bundeskabinett den Ersten Engagemenbericht “Für eine Kultur der Mitverantwortung” beschlossen und dem Deutschen Bundestag vorgelegt. Schwerpunkt des Engagementberichts ist das bürgerschaftliche Engagement von Unternehmen.

“Der Engagementbericht betont die Bedeutung und den Wert des bürgerschaftlichen Engagements für eine moderne Gesellschaft und ihre Wandlungsprozesse”, sagte Bundesfamilienministerin Kristina Schröder anlässlich der Kabinettsbefassung des Berichts. “Bürgerschaftliches Engagement ist kein ‘weiches’ Thema sondern gehört zum harten Kern einer zeitgemäßen Gesellschaftspolitik”.

Eine Kultur der Mitverantwortung könne nur in einem ausgewogenen Miteinander von Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft gelingen, so Kristina Schröder. “Deshalb müssen wir einen breit angelegten Diskurs über Bedeutung, Bedingungen und Herausforderungen der Zivilgesellschaft führen”, erklärte die Bundesfamilienministerin.

Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick Weiterlesen

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Generationenprojekte stärken den Zusammenhalt in der Gesellschaft!

ganz jung. ganz alt. ganz ohr. Die Kampangne für mehr Miteinander.

Wenn Jung und Alt einander offen und neugierig begegnen, können beide Generationen profitieren: spielerisch Vorurteile abbauen, Gemeinsamkeiten entdecken und eine Nähe erleben, die sie lange verbindet.

Deshalb hat das bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen die Kampagne ganz jung. ganz alt. ganz ohr entwickelt. Im Mittelpunkt stehen die GANZ OHR Partnerprojekte. Das sind kreative Begegnungen zwischen jungen und alten, auch pflegebedürftigen Menschen, vom Spieletag bis zum Videoprojekt.

Machen Sie mit. Wie das geht zeigt die Webseite zum Projekt.

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Broschüre „Zukunft braucht Erfahrung – seniorTrainerin übernehmen (Mit)verantwortung”

Zur Broschüre, bitte das Bild anklicken

Mit ihrer aktuellen Broschüre anlässlich des 10-jährigen Bestehens des Programms „Erfahrungswissen für Initiativen“ (EFI) blickt die Bundesarbeitsgemeinschaft seniorTrainerin (BAGsT) zurück auf eine 10-jährige Erfolgsgeschichte und zeigt Perspektiven auf für zukünftige Entwicklungen. Die Broschüre enthält eine DVD mit zahlreichen Aufsätzen und Länderkurzberichten, Literatur und Filmen. Sie soll neugierig machen und nicht nur Seniorinnen und Senioren, die sich für Weiterbildung interessieren, sondern auch Kommunen, Freiwilligenagenturen und Bildungsträger, die das EFI-Programm bisher noch nicht kannten, für ihre Ideen begeistern.

EFI Bayern e.V. hat nicht nur einen umfangreichen Länderbericht beigesteuert, sondern auch für alle Publikation, Aufsätze, Infos und Kontakte ein FlipBook erstellt. Dieses können Sie hier einsehen.

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Qualifiziert engagiert

Erste Zertifizierungen für seniorTrainer im Süden des Landkreises


„In Pappenheim haben Interessenten aus dem ganzen Landkreis an einem sogenannten „EFI-Kurs“ (Erfahrungswissen für Initiativen) teilgenommen, konnten sich mit Erfahrungswissen für Initiativen qualifizieren und Zertifikate für die erfolgreiche Absolvierung dieses anspruchsvollen Kurses entgegennehmen,“ berichtete Dorothee Bucka als Leiterin der Freiwilligenagentur altmühlfranken. Sie hatte diesen Kurs an der evang.-luth. Landvolkshochschule in Pappenheim organisiert, der durch die Unterstützung des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen sowie der Bürgerstiftung des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen möglich wurde. Das freiwillige Engagement im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen zu stärken und auszubauen, ist eines der Ziele der Freiwilligenagentur altmühlfranken. Einen Baustein dazu stellt die Qualifizierung von Ehrenamtlichen dar.
Dieser Kurs wurde erstmalig im Süden des Landkreises angeboten. Bisher hatte es solche Angebote durch das Mehrgenerationenhaus in Pleinfeld gegeben.
Zielgruppe der Weiterbildungsmaßnahme sind lebens- und berufserfahrene Menschen, die danach als „seniorTrainer“ und „seniorTrainerinnen“ bestehende Gruppen im freiwilligen Engagement unterstützen oder neue Projekte bzw. Gruppen initiieren, die sich zu selbstbestimmten Themen sozial engagieren. Neben der Aneignung von theoretischem Wissen, z. B. in den Bereichen Projektentwicklung oder Moderation von Gruppengesprächen, hatten die TeilnehmerInnen auch die Möglichkeit, praktische Projektarbeit zu üben. In drei Gruppen wurde in Pappenheim an aktuellen Themen gearbeitet.
Abschließend präsentierten die Teilnehmer ihre Ergebnisse im Rahmen einer kleinen Feier. Thomas Schröder, Alfred Keil, Thomas Latteier und Alverna Steuerer hatten sich Gedanken über den Aufbau und Betrieb eines Bürgertreffs in Treuchtlingen gemacht und boten der Stadt Unterstützung bei der Realisierung dieses Projektes an, das bereits Thema des dortigen Stadtentwicklungsprozesses war.
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Bericht vom Seniorentag 2012

Viele Interessierte beim Workshop 4:
“Senioren helfen Senioren”

Am 20.06.2012 fand der 1. Bayerische Seniorentag des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen mit dem Bayerischen Staatsministerium der Justiz und für Verbraucherschutz unter dem Motto “Ich werde älter! Und das will ich wissen!” statt.
Rund 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer informierten sich zu unterschiedlichen Themen: Wie kann ich Vorsorge treffen für den Fall, dass ich mal nicht mehr selbst entscheiden kann? Wie werde ich im Alter wohnen? Wie regle ich meine Finanzen? Wie können wir uns gegenseitig im Alter helfen?

Diese Schwerpunktthemen wurden von Sozialministerin Haderthauer und Verbraucherministerin Merk zusammen mit Expertinnen und Experten in Fachvorträgen und Workshops intensiv diskutiert.

Im Workshop 4 “Senioren helfen Senioren” wurden vorgestellt:

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Regensburg ist immer einen Besuch wert!

Über den Besuch von seniorTrainerinnen aus Waldkraiburg in Regensburg.

Gerd Schmücker aus Regensburg berichtet:

Nach einem Vorbereitungsbesuch in Waldkraiburg und einigen E- Mails war es so weit: seniorTrainerinnen aus Waldkraiburg sind nach Regensburg gekommen. Nicht die historische alte Stadt (inzwischen Weltkulturerbe) stand im Vordergrund sondern das gegenseitige Kennenlernen und der Erfahrungsaustausch. Was machen die Regensburger EFIs und wie läuft es bei ihnen? Das waren die  Fragen, die die Angereisten am meisten interessierten. Dem entsprechend wurden nach einem Begrüßungskaffee verschiedene vorher ausgesuchte Projekte aus Regensburg vorgestellt. Danach blieb nicht mehr viel Zeit für ein Grundsatzthema, über das wir diskutieren wollten. Jochen Peters hatte dazu eine Einführung gegeben. Die Diskussion war dann nur kurz weil schon das Mittagessen und anschließend eine kleine Stadtführung warteten. Nach einer Tasse Kaffee hieß es schon wieder Abschied nehmen.

Der Besuch war naturgemäß nur kurz. Trotzdem war er wichtig weil wir neue Menschen und eine andere Form von Ehrenamt kennen gelernt haben. Die Erfahrung, dass jede Stadt und jede Region ihre ganz spezifische Art hat Ehrenamt zu organisieren und zu gestalten, war besonders wertvoll. So wertvoll, dass die Regensburger seniorTrainerinnen im Herbst sehen wollen, wie sich Waldkraiburg organisiert hat und wie dort die Projekte umgesetzt werden.

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Seniorentag 2012: Erfahrungswissen für Initiativen wird im Workshop “Senioren helfen Senioren” vorgestellt

Das Bayerische Staatsministerium für Justiz und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung Familile und Frauen laden ein zum Seniorentag 2012.

Dieser findet am 20.Juni 2012 in München, Kardinal Wendel Haus, Mandlstraße 23, statt.

Wie kann ich Vorsorge treffen für den Fall, dass ich mal nicht mehr selbst entscheiden kann? Wie werde ich im Alter wohnen? Wie regle ich meine Finanzen? Wie können wir uns gegenseitig im Alter helfen? Diese Fragen und noch viele andere beschäftigen sehr viele ältere Menschen. Vielleicht haben Sie sich diese Fragen auch schon gestellt und nach Antworten gesucht?

Mit einem gemeinsamen Veranstaltungstag wollen das Bayerische Staatsministerium der Justiz und für Verbraucherschutz sowie das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen Sie informieren und mit Ihnen verschiedene Themenfelder rund um das Älterwerden diskutieren. In Fachvorträgen und Workshops werden zu sammen mit Experten Schwerpunktthemen intensiv erörtert.

Die Interessen und Bedürfnisse älterer Menschen wahrzunehmen und aufzugreifen, eröffnet Chancen für uns alle. Damit das Leben auch im Alter lebens wert bleibt, ist es wichtig, die eigenen Rechte zu kennen. Wer gut informiert ist, kann eigenständig die richtigen Entscheidungen treffen.

Flyer mit detailliertem Programm und Anmeldeformular hier zum Download.

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Forum Bürgerschaftliches Engagement 14.5.2012 in Ingolstadt – Berichterstattung

Thema: Bürgerschaftliches Engagement aus der Sicht der Wissenschaft
Referentin: Prof. Dr. Doris Rosenkranz, Ohm-Hochschule-Nürnberg
Zur Präsentation hier

Thema: Wie kann die Wirkung des Bürgerschaftlichen Engagements beurteilt oder gemessen werden
Referent: Dr. Andreas M. Rickert
Vorstandsvorsitzender von Phineo gAG
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Thema: Finanzielle Förderung des Bürgerschaftlichen Engagements durch Stiftungen und Wirtschaft
Referent: Alexander Brochier
Geschäftsführer der BROCHIER Holding GmbH + Co. KG, Nürnberg
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Thema: Corporate Social Responsibility (CSR) und Förderung des Bürgerschaftlichen Engagements durch die Wirtschaft
Referent: Dr. René Schmidpeter, Ingolstadt, CSR-Experte, u.a. wissenschaftlicher Leiter des Zentrums für humane Marktwirtschaft, Salzburg
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Thema: Leuchttürme – erfolgreiche Projekte
Am Beispiel Augsburg: Referenten: Heike Steinborn-Graue (Freiwilligen-Zentrum Augsburg) und Wolfgang Krell (Landesgeschäftsführer „lagfa bayern e.v.“)
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Am Beispiel Ingolstadt:
Referent: Peter Ferstl, Leiter Bürgerhaus – Mehrgenerationenhaus der Stadt Ingolstadt
Zur Präsentation hier
Und hier noch ein Video


Das nebenstehende Bild anklicken und es öffnet sich ein FlipBook mit den einzelnen Blättern.

Die komplette Tagungsdokumentation als PDF-Datei können Sie hier downloaden. Leider ist es eine recht umfangreiche Datei (ca. 40 MB)

Als unseren besonderen Service bieten wir die komplette Dokumentation als FlipBook an. Dieses können Sie hier sehr leicht einsehen..

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Mehrgenerationenhäuser nachhaltig sichern!

“Ein starkes Band zwischen den Generationen ist die unverzichtbare Basis für gute Lebensbedingungen in unserem Land. Familien sind die Keimzelle und zugleich das Paradebeispiel für den Zusammenhalt der Generationen. Wo aber großfamiliäre und auch nachbarschaftliche Unterstützungsstrukturen fehlen, müssen wir andere Formen des Miteinanders nutzen. Mehrgenerationenhäuser setzen genau hier an und stellen den Gedanken des Miteinanders der Generationen in den Mittelpunkt. In Bayern existieren bereits 96 von ihnen”, so Bayerns Sozialministerin Christine Haderthauer am 27.4.2012 in München anlässlich des Europäischen Tages der Solidarität zwischen den Generationen am 29. April.

Die Ministerin weiter: “Mir liegt der dauerhafte Erhalt der Mehrgenerationenhäuser in Bayern sehr am Herzen. Deswegen unterstützen wir die Städte und Gemeinden bei der nachhaltigen Sicherung ihrer Häuser. Wir haben uns erfolgreich beim Bund dafür eingesetzt, dass dieser seine Förderung für die Mehrgenerationenhäuser fortsetzt. Daneben greifen wir den Kommunen auch zusätzlich mit Landesmitteln unter die Arme: Kommunen, die finanzschwach sind oder vor besonderen demografischen Herausforderungen stehen, können in den Jahren 2012 bis 2014 jährlich 5.000 Euro an Unterstützung erhalten, wenn sie sich mit mindestens dem gleichen Betrag an der Finanzierung eines Mehrgenerationenhauses beteiligen. Eine entsprechende Erstattungsrichtlinie wird derzeit in meinem Haus erarbeitet.”

Zudem kündigte Haderthauer an, Kommunen und Träger auch darüber hinaus bei der nachhaltigen Sicherung der Mehrgenerationenhäuser zu unterstützen. “Ich plane, eine Stiftungsinitiative ins Leben zu rufen. Denn nur wenn wir die Mehrgenerationenhäuser heute auf solide Füße stellen, können wir sie und ihre wichtige generationenübergreifende Arbeit in den Kommunen dauerhaft verwurzeln.”

Nähere Informationen zu Mehrgenerationenhäusern hier.

Eine Liste mit allen Mehrgenerationenhäusern in Bayern finden Sie hier.

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