EFI – wohin soll die Reise gehen?

Um herauszufinden was von der Landesarbeitsgemeinschaft Bayern e.V.erwartet wird, haben wir im April 2017 eine Umfrage gestartet.

Aus unseren Adressendateien haben wir die Kommunen in Bayern, die Mehrgenerationenhäuser und die Anlaufstellen für Bürgerschaftliches Engagement sowie die seniorTrainerinnen und seniorTrainer angeschrieben. Das waren so rund 3.000 E-Mailadressen.
Vor dem Hintergrund, dass bei derartigen Umfragen nur zwischen 30 und 40 % der E-Mails geöffnet und gelesen werden, ist die Zahl der Rückläufer von 241 (Stand 5.5.2017) sehr befriedigend.
Von den 10 Fragen, die wir gestellt haben, hier die wichtigsten Ergebnisse.

Können Sie mit dem Begriff „EFI“ etwas anfangen?






Haben Sie an einer EFI-Weiterbildung teilgenommen?






Ist das EFI-Wissensaustausch-Portal für Sie eine Hilfe?






Würden Sie es begrüßen, wenn es regelmäßig einen EFI-Newsletter geben würde?






Ist das Internet für Sie bei Ihrem Bürgerschaftlichen Engagement hilfreich?






Welche der nachfolgend aufgezählten
Weiterbildungsangebote würden Sie
besuchen?






Alle Fragen und Antworten aus dieser Umfrage stellen wir hiermit frei zur Verfügung. Da laufend noch Abstimmungen stattfinden, können sie die Ergbenisse noch geringfügig ändern. Wir haben festgestellt, dassees nach der 80. Abstimmung kaum noch Änderungen gab.
Je mehr Leute abstimmen, desto aussagefähiger ist das Ergebnis. Deshalb bedanken wir uns bei allen, die abgestimmt haben.

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Bayerische Kommunen gestalten aktiv den demografischen Wandel

Ergebnisse der Evaluation des „Seniorenpolitischen Gesamtkonzeptes“ nach 10 Jahren.



Fast 300 Teilnehmer waren der Einladung des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration zu einer Fachtagung am 5. April 2017 ins Hotel Maritim nach Nürnberg gefolgt, um sich über den Stand des Projektes „Seniorenpolitisches Gesamtkonzept“ (SPKG) zu informieren, teilzunehmen am Erfahrungsaustausch und über praktische Beispiele zu hören. Außerdem ging es um den Stand des Modellprogramms „Marktplatz der Generationen“, das 2012 ins Leben gerufen worden war.

Damit sollten Städte und kreisfreie Gemeinden dazu angeregt werden, Konzepte zum Leben Älterer zu entwickeln, Strategien zu entwerfen und die Öffentlichkeit ganz generell mehr für die Belange von Seniorinnen und Senioren zu interessieren. Das Bürgerengagement sollte gestärkt werden und eine zunehmende Vernetzung der örtlichen Akteure stattfinden.

Rückblickend ist festzustellen, dass viele Praxisbeispiele und die Ergebnisse umfangreicher Umfragen bei den Teilnehmern an der Studie zeigen, dass das Seniorenpolitische Gesamtkonzept mit Erfolg in die Praxis umgesetzt wurde und viel zur effektiven Umgestaltung in der kommunalen Praxis beigetragen hat. Bürgermeister berichteten über ihre Arbeit und die Versuche, Verbesserungen für das Leben der Senioren einzuführen und in Ihrem Bereich sicher zu stellen.

Auch wenn Erfolge zu verzeichnen sind, Verbesserungen sind weiter nötig. Eine frühzeitige Einbindung aller Akteure, die an der Aktion beteiligt sind, ist hilfreich und lässt weiter gute Ergebnisse erwarten. Viele Vorhaben wurden angestoßen, sind aber noch nicht zu Ende geführt. Sie dürfen nicht in Vergessenheit geraten, weil sonst der Gesamterfolg des Projektes in Frage gestellt wird.

Das Sozialministerium hat eine Broschüre herausgegeben, die den Titel: „Seniorenpolitische Gesamtkonzepte“ trägt und über die vorgetragenen Erfahrungen und praktischen Beispiele informiert.
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Bericht von Dr. Wolfgang Stodieck – EFI Bayern e.V.

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Nachruf auf Edith Renelt

Am Samstag, den 21.01.2017 verstarb in Ihrem Heimatort Hilpoltstein in Mittelfranken Edith Renelt im Alter von 84 Jahren. Sie war 2009 Gründungsmitglied von EFI Bayern e.V. und bis zu Ihrem Ausscheiden 2011 Mitglied im Vorstand.

Sie hat sich engagiert für bürgerschaftliches Engagement eingesetzt, wurde beim Zentrum Aktiver Bürger in Fürth und Nürnberg zur seniorTrainerin ausgebildet und war lange Jahre Teammitglied in der Gruppe „Job-reif“ in Nürnberg-Langwasser, die sich mit dem Übertritt Jugendlicher nach der Schule in einen Beruf auseinandersetzte. Hier war sie vom ersten Tag an eine Stütze des Projektes, weil sie aus ihrer früheren Berufstätigkeit als Berufsberaterin der Arbeitsagentur beste Voraussetzungen mitbrachte, um den Jugendlichen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Zudem waren ihre Stärke auch Fragen des Auftretens Jugendlicher und ihrer Erziehung. Ihre Ratschläge wurden von den Jugendlichen gerne angenommen.

Ihre Erfahrungen hat sie dann auch bei der Gründung eines gleichartigen Projektes in Hilpoltstein, ihrer Heimatgemeinde, genutzt. Viele Schüler verdanken ihr einen erfolgreichen Eintritt in einen Beruf mit Zukunft. So wurde sie zu einer anerkannten Beraterin für jugendliche Berufsanfänger weit über ihre heimatliche Region hinaus.
Wir verdanken Ihr viel, ihr Engagement war vielen Ehrenamtlichen ein Vorbild. Wir werden Ihr ein ehrendes Gedenken bewahren.

Dr. Wolfgang Stodieck und Herbert Schmidt
für den gesamten Vorstand von EFI Bayern e.V.

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Digitalisierung in der Erwachsenenbildung

Auf Entdeckungsreise mit dem efiMOOC.

Mit Smartphone, Tablet und Laptop bringen Teilnehmende heute ganz selbstverständlich ihre eigenen digitalen Geräte mit in Kurse und Trainings, Workshops und Vorträge – unabhängig vom Thema. Für Erwachsenenbildung und Weiterbildung bieten sich damit neue Chancen für das Lernen, das abwechslungsreicher, individueller und kreativer gestaltet werden kann. Auch die Lehrenden können von digitalen Medien profitieren, wenn sie um die neuen Möglichkeiten wissen und professionelle Vernetzungsangebote kennen.

Unser Dossier „Digitalisierung in der Erwachsenenbildung“ bietet praktische Hilfen für verschiedene Aspekte des Themas, von den rechtlichen Grundlagen über Tipps für Präsentationen und Handouts bis zu digitalen Werkzeugen, die die Seminarvorbereitung erleichtern. So erreicht man eine Öffnung und Ausweitung von klassischen Lernsettings mithilfe digitaler Medien.

Mit dem efiMOOC scheinen wir schon in die richtige Richtung zu gehen, ob es der richtige Weg sein wird, wir müssen es herausfinden.
Den Abschlussbericht zum efiMOOC findet man hier.

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Fachtag Wohnberatung in Bayern: Wohnbedürfnisse und Anpassungsstrategien im Wandel

13. Februar 2017 im Haus der Architektur der Bayerischen Architektenkammer in München.

Mit zunehmendem Alter gewinnt die Wohnung an Bedeutung und wird nicht selten zum Hauptaufenthaltsort. Umso wichtiger ist es deshalb, dass die Wohnung – im Weiteren aber auch das Wohnumfeld – an die Bedarfe der Älteren angepasst werden kann.

Dabei spielen neben Hilfsmitteln oder Umbaumaßnahmen inzwischen die technischen Neuerungen eine bedeutsame Rolle, die Lebensqualität im Alter zu verbessern.

Welche Möglichkeiten bietet eine qualifizierte Wohnberatung und inwieweit wird sie den Wünschen und Bedarfen gerecht? Wie werden technische Neuerungen das Leben Älterer beeinflussen und wie sieht es mit der Akzeptanz aus?

Die Veranstaltung zeigt gute Beispiele und gibt Impulse für die Weiterentwicklung der Wohnberatung in Bayern. Weiterlesen

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Die etwas andere Weihnachtsgeschichte

Oder: wozu das EFI-Wissensaustausch-Portal auch gut ist.

bo%cc%88rseAm Freitag vor dem 4. Advent erhielt ist einen Telefonanruf mit der Information dass eins unserer Mitglieder seine Geldbörse verloren hat und er eben diese beim Fundamt abgegeben hat. Er nannte mir den Namen, mit dem ich auch etwas anfangen konnte, weil es sich um eine Kursteilnehmerin handelte. In den Adressenlisten der Kurse konnte ich dann die entsprechende Telefonnummer finden.

Als ich dort anrief erfuhr ich, dass der Verslust der Geldbörse noch gar nicht bemerkt worden war. Umso größer war wohl die Freude über die gute Nachricht.

Dann habe ich den Finder angerufen, ich war zu neugierig, wieso er gerade auf meine Telefonnummer gekommen ist. Er sagte „Ganz einfach gegoogelt und ganz oben stand der der Name und ein Hinweis auf das EFI – WAP, so kam ich auf Ihre Telefonnummer“.

Da sieht man, wozu das EFI-Wissensaustausch-Portal eben auch noch gut ist.

Ich wünsche allen Mitgliedern, Freundinnen und Freunden, Förderern und Gönnern ein gesegnetes Weihnachtsfest und alles Gute für 2017.

Viele Grüße
sendet
Herbert Schmidt
EFI Bayern e.V.
Vorstandsvorsitzender

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EFI Workshop 2016 in Pappenheim

Integration von Flüchtlingen und bürgerschaftliches Engagement - Erfahrungen aus der Praxis

vortrag-lebrecht_01Der diesjährige EFI-Workshop in Pappenheim stand unter dem Leitgedanken „Bürgerschaftliches Engagement gestaltet die Integration von Flüchtlingen“. 20 engagierte seniorTrainerinnen und seniorTrainer waren zu diesem 12. EFI-Workshop nach Pappenheim gekommen.
Das Programm ist hier einsehbar

Nach einer Vorstellungsrunde wurde ein Schreibgespräch durchgeführt, bei dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Ihre Gedanken zu folgenden Thesen zu Papier brachten.

  1. seniorTrainer leisten dieselbe Arbeit wie alle Anderen ehrenamtlich Engagierten
  2. seniorTrainer kümmern sich um die Koordination und Vernetzung
  3. seniorTrainer ersetzen kostengünstig hauptamtliches Personal
  4. seniorTrainer engagieren sich in der politischen Dimension der Integration
    Die Teilnehmer schreiben Ihre Gedanken auf Karteikarten. Diese wurden an die Pinwand geheftet. Das Ergebnis sehen Sie hier.

Frau Natalie Lebrecht, Referat für Jugend, Familie und Soziales der Stadt Nürnberg, hat den Vortrag über „Herausforderungen im bürgerschaftlichen Engagement bei der Integration von Flüchtlingen“ gehalten. Zur Präsentation hier.

Herr Porsch als seniorTrainer berichtet von der Integration der Flüchtling in Pappenheim. zur Präsentation hier

Der nächste Tag begannschreibgespraech1 vor der Pinnwand mit der Besprechung der aufgeschriebenen Gedanken zum Schreibgespräch vom Vortag.

Frau Susanne Vogt-Höfer hat ihre Form des bürgerschaftlichen Engagements an Hand von Beispielen vorgestellt. zum Internetlink

Die Perspektiven von EFI Bayern hat Michael Schmitt, 2ter Vorstand EFI Bayern e.V. vorgetragen. In 2017 wird es die Fachtagung in Ingolstadt, den Workshop Pappenheim vom 27./28. Nov 2017 und eine Mitgliederversammlung mit Neuwahlen des Vorstandes geben.

vortrag_rolfwili1Das EFI Wissensaustauschportal ist von Rolf Eisenhauer und Wilhelm Müller-Basler sehr ausführlich erläutert und verschiedene Neuerungen erklärt worden. Zum Vortrag hier.

Der Bericht über den laufenden efiMOOC würde von Michael Schmitt erbracht und dabei ist erklärt worden, wie läuft die Anmeldung, was wird behandelt und welche Zielgruppe ist angesprochen. Zum efiMOOC

In einem abschließenden Resümee wurde der EFI-Workshop 2016 einer kritischen Würdigung unterzogen und der Termin für den 13. EFI-Workshop 2017 mit dem 27. und 28.11.2017 bekannt gegeben.

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Bericht vom Senioren- und Sozialgenossenschaftskongress: „Gelebte Solidarität und Innovation“


Dr. Wolfgang Stodieck, Vorstandsmitglied von EFI Bayern e.V., hat den Kongress besucht und berichtet:

Am 26. Oktober 2016 hatte das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration zu einem Kongress zum Thema Seniorengenossenschaften nach Nürnberg eingeladen. Dieser Kongress fand im Rahmen der diesjährigen Consozialmesse statt und bot neben einem Grundsatzreferat von Loring Sittler, Seniorenconsultant beim Generali Zukunftsfond zum Thema: „Neue Nachbarschaft als verbindliches Miteinander in Genossenschaften“ drei interessante Beispiele solcher Genossenschaften.

Seinen kompletten Bericht kann man hier nachlesen.
Umfangreihces Material zum Thema wird auf der Webseite des Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration bereitgestellt.

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Senioren- und Sozialgenossenschaftskongress: „Gelebte Solidarität und Innovation“

Findet am 26. Oktober 2016 in Nürnberg parallel zur ConSozial 2016 statt.

bildschirmfoto-2016-09-20-um-12-54-02Mit Expertinnen und Experten aus ganz Deutschland sowie praktischen Beispielen werden im Rahmen des Kongresses das Potential von Senioren- und Sozialgenossenschaften sowie ihre Bedeutung für die heutigen und künftigen gesellschaftlichen Herausforderungen aufgezeigt.

Die Themen reichen dabei von der Ausgestaltung genossenschaftlich organisierter Netzwerke über die Vorstellung verschiedener Genossenschaftsmodelle bis hin zu neuen Wohnformen in Genossenschaften.

Programmübersicht hier.
Und hier das Anmeldeformular – wichtig an dem Anmeldeformular ist nämlich, dass hier der ermäßigte Preis genannt wird, der beim allgemeinen Anmeldeformular nicht gilt.

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Bericht von der EFI-Fachtagung 2016

img_4560_vAm 7.9.2016 fand in Ingolstadt die diesjährige Fachtagung statt. Wir konnten mehr als 60 Besucherinnen und Besucher begrüßen.


Auf dem Programm standen Grußworte von Anja Bungartz-Pippig vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration und von der Integrationsbeauftragten der Stadt Ingolstadt Ingrid Gumplinger, in Vertretung des Oberbürgermeisters Dr. Löser.
Grußwort von Anja Bungartz-Pippig hier.


Ausschnitt aus dem Grußwort von Anja Bungartz-Pippig:



Es folgten die Vorträge von

  • Prof. Dr. Werner Sauter „Interkulturelle Kompetenz – Nachhaltige Integration mit interkultureller Kompetenzentwicklung. Wie kann das gelingen?“. Zur Präsentation hier.
  • Loring Sittler „Blick auf Bürgerschaftliches Engagement aus verschiedenen Blickwinkeln – Warum engagieren sich Menschen ehrenamtlich? Egoismus vs. Altruismus. Welche Rolle spielt Monetarisierung?“. Zur Textfassung des Vortrages hier.

Die drei Praxisfenster thematisierten die in Bayern geübte Praxis.

  • Praxisfenster I: Die Seniorenakademie Bayern stellt sich vor. Jürgen Griesbeck, Leitung Seniorenakademie Bayern, München. Weitere Informationen zur Seniorenakademie Bayern hier.
  • Praxisfenster II: Bürger vermögen viel. Finanzielle Mittel für lokale Projekte gewinnen. Klaus Kopp, Ebersberg. Zur Präsentation hier.
  • Praxisfenster III: Das EFI-Wissensaustausch-Portal. Michael Schmitt, EFI Bayern e.V. und Rolf Eisenhauer, München. Zur Präsentation hier.

Die Abschlussdiskussion zum Thema „Welche Beiträge können Anlaufstellen sowie seniorTrainerinnen und seniorTrainer liefern, damit Integration gelingt?“ brachte eine ganze Reihe von interessanten Eiblicken. Auf dem Podium saßen.
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Ausschnitt aus der Podiumsdiskussion:

Hier einige Stimmen von Besuchererinnen und Besuchern:

Eine gute Tagung war das – vielen Dank für Ihren hervorragenden Einsatz

Ich fand die Veranstaltung rundum gelungen und kann Ihnen zu Programm und Organisation nur meinen Respekt aussprechen.

DANKE, für Vorbereitungen und die Mühe die Sie sicher wieder mit der Tagung im Vorfeld hatten! Es war wieder sehr interessant und informativ!

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